Das erste Jahr

Nachtschicht

Übermüdet, gereizt, schlecht gelaunt. Wir nicht. Dank unserem Nachtschichtmodell.

Riesigen Bammel hatte ich wirklich vor den anstehenden Nächten. Ohne meine acht Stunden Schlaf pro Nacht war mit mir nämlich gar nichts anzufangen und der Tag eigentlich gelaufen.

Die zwei Wochen Krankenhaus nach der Entbindung waren für meinen Freund und mich emotional wie körperlich extrem anstrengend. Als wir endlich nach Hause durften, fiel so viel von uns ab. Wir waren einfach nur müde und ausgelaugt.

Nachts wurden die Babys alle zwei Stunden wach und hatten Hunger. Die ersten Nächte versorgten wir sie jedes Mal gemeinsam. Und stellten schnell für uns fest: Das halten wir nicht mehr lange durch. Die Laune wurde nämlich schlecht, die Tage zogen sich und kleine Streitereien waren vorprogrammiert.

Wir entschieden uns dazu, dass jedem sechs Stunden Schlaf am Stück gegönnt sein sollen und teilten die Nacht in zwei Schichten auf. Eine ging von 22:00 Uhr-4:00 Uhr, die andere von 4:00-10:00 Uhr. Tagsüber fühlten wir uns so viel besser und belastbarer.

Mit circa zwei Monaten schliefen die beiden 3-4 Stunden am Stück. Meistens legten wir uns gegen 22:00 Uhr gemeinsam mit ihnen schlafen. Mein Freund fütterte sie einmal in der Nacht, das andere Mal ich.

Als die gemeinsame Elternzeit vorbei war, teilten wir uns die Nacht weiterhin. Wir sehen uns beide als Vollzeit „berufstätig“. Er außerhalb, ich zu Hause. Tagsüber Schlaf nachholen kann keiner von uns. Klar- müde sind wir deshalb beide manchmal. Aber so ist das nun mal mit Kindern.

Klar, es müssen immer auch die Rahmenbedingungen passen. Mein Freund hatte zwei Monate Elternzeit, ich habe nie voll gestillt, wir haben keine Geschwisterkinder zu versorgen. Und- das müssen wir toi toi toi sagen: Wir sind auch gesegnet mit unseren bisher echt problemlosen Schläfern.

Die beiden schliefen mit fünf Monaten meistens sechs Stunden am Stück. Wir legten sie gegen 19:00 Uhr ins Bettchen, fütterten sie gegen 1:00 Uhr, dann wieder gegen 7:00 Uhr.

Jetzt sind die beiden sechs Monate alt und schlafen durch, jippie! Wir bringen sie meistens zwischen 18:00- 18:30 Uhr ins Bett und zwischen 6:00-7:00 Uhr wachen beide wieder auf. Zwischendurch melden sie sich manchmal kurz, möchten gestreichelt werden oder den Schnuller- schlummern dann aber schnell wieder ein.

Das Schlafverhalten der Babys ändert sich je nach Entwicklungsphase immer wieder. Da hat man sich gerade noch übers Durchschlafen gefreut, dann wacht das Baby wieder alle zwei Stunden auf- weil es vielleicht zahnt. Da kann man manchmal so viel planen, wie man möchte. Flexibilität ist einfach wichtig.

Aber ich finde, es lohnt sich immer, den Spielraum zu nutzen, der einem gegeben wird und die Nächte so zu gestalten, dass alle so gut wie eben möglich durch den nächsten Tag kommen.

 

Übermüdet, gereizt und schlecht gelaunt. Wir nicht.

Dank unserem Nachtschichtmodell.

Riesigen Bammel hatte ich wirklich vor den anstehenden Nächten. Ohne meine acht Stunden Schlaf pro Nacht war mit mir nämlich gar nichts anzufangen und der Tag eigentlich gelaufen.

Die zwei Wochen Krankenhaus nach der Entbindung waren für meinen Freund und mich emotional wie körperlich extrem anstrengend. Als wir endlich nach Hause durften, fiel so viel von uns ab. Wir waren einfach nur müde und ausgelaugt.

Nachts wurden die Babys alle zwei Stunden wach und hatten Hunger. Die ersten Nächte versorgten wir sie jedes Mal gemeinsam. Und stellten schnell für uns fest: Das halten wir nicht mehr lange durch. Die Laune wurde nämlich schlecht, die Tage zogen sich und kleine Streitereien waren vorprogrammiert.

Wir entschieden uns dazu, dass jedem sechs Stunden Schlaf am Stück gegönnt sein sollen und teilten die Nacht in zwei Schichten auf. Eine ging von 22:00 Uhr-4:00 Uhr, die andere von 4:00-10:00 Uhr. Tagsüber fühlten wir uns so viel besser und belastbarer.

Mit circa zwei Monaten schliefen die beiden 3-4 Stunden am Stück. Meistens legten wir uns gegen 22:00 Uhr gemeinsam mit ihnen schlafen. Mein Freund fütterte sie einmal in der Nacht, das andere Mal ich.

Als die gemeinsame Elternzeit vorbei war, teilten wir uns die Nacht weiterhin. Wir sehen uns beide als Vollzeit „berufstätig“. Er außerhalb, ich zu Hause. Tagsüber Schlaf nachholen kann keiner von uns. Klar- müde sind wir deshalb beide manchmal. Aber so ist das nun mal mit Kindern.

Klar, es müssen immer auch die Rahmenbedingungen passen. Mein Freund hatte zwei Monate Elternzeit, ich habe nie voll gestillt, wir haben keine Geschwisterkinder zu versorgen. Und- das müssen wir toi toi toi sagen: Wir sind auch gesegnet mit unseren bisher echt problemlosen Schläfern.

Die beiden schliefen mit fünf Monaten meistens sechs Stunden am Stück. Wir legten sie gegen 19:00 Uhr ins Bettchen, fütterten sie gegen 1:00 Uhr, dann wieder gegen 7:00 Uhr.

Jetzt sind die beiden sechs Monate alt und schlafen durch, jippie! Wir bringen sie meistens zwischen 18:00- 18:30 Uhr ins Bett und zwischen 6:00-7:00 Uhr wachen beide wieder auf. Zwischendurch melden sie sich manchmal kurz, möchten gestreichelt werden oder den Schnuller- schlummern dann aber schnell wieder ein.

Das Schlafverhalten der Babys ändert sich je nach Entwicklungsphase immer wieder. Da hat man sich gerade noch übers Durchschlafen gefreut, dann wacht das Baby wieder alle zwei Stunden auf- weil es vielleicht zahnt. Da kann man manchmal so viel planen, wie man möchte. Flexibilität ist einfach wichtig.

Aber ich finde, es lohnt sich immer, den Spielraum zu nutzen, der einem gegeben wird und die Nächte so zu gestalten, dass alle so gut wie eben möglich durch den nächsten Tag kommen.

 

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