Das erste Jahr

Zweisamkeit

 

Gestern beim Spazierengehen, als ich mit knallroter Birne den Zwillingskinderwagen den Berg hochschob, traf ich eine Nachbarin mit ihrem Baby. In aller Ruhe kam sie mir entgegen. Ihr Sohn schlafend im Tragetuch, sie zufrieden lächelnd. Die beiden wirkten so harmonisch, so innig.

Eigentlich hätte ich gerne weiter mit ihr gesprochen, doch bei meinen Jungs gings ab. Zumindest einer hält mich eigentlich immer auf Trab. Außerdem war ich müde von der Nacht, müde vom Vormittag und meine Aufnahmefähigkeit lies sowieso zu Wünschen übrig. Und ich hatte einen Kloß im Hals, der sich kaum noch herunterschlucken lies.

Zu Hause überkam mich eine Traurigkeit. So gerne hätte ich diese Mama-Sohn-Momente auch. Zweisamkeit. Ich war neidisch.

Manchmal fühle ich mich wie die Managerin- ich schaue, dass alles läuft, die beiden zufrieden, satt & gewickelt sind. Aber Zeit für Innigkeit, Zeit für die Babybubble, auf die ich mich immer so gefreut habe, bleibt kaum. Das macht mich traurig, auch für die Jungs. Ich frage mich, ob sie das auch vermissen.

Manchmal schnappe ich mir einen der beiden und wir unternehmen etwas zu zweit. Morgen ist wieder so ein Tag. Da freue ich mich jetzt schon drauf.

Gestern beim Spazierengehen, als ich mit knallroter Birne den Zwillingskinderwagen den Berg hochschob, traf ich eine Nachbarin mit ihrem Baby. In aller Ruhe kam sie mir entgegen. Ihr Sohn schlafend im Tragetuch, sie zufrieden lächelnd. Die beiden wirkten so harmonisch, so innig.

Eigentlich hätte ich gerne weiter mit ihr gesprochen, doch bei meinen Jungs gings ab. Zumindest einer hält mich eigentlich immer auf Trab. Außerdem war ich müde von der Nacht, müde vom Vormittag und meine Aufnahmefähigkeit lies sowieso zu Wünschen übrig. Und ich hatte einen Kloß im Hals, der sich kaum noch herunterschlucken lies.

Zu Hause überkam mich eine Traurigkeit. So gerne hätte ich diese Mama-Sohn-Momente auch. Zweisamkeit. Ich war neidisch.

Manchmal fühle ich mich wie die Managerin- ich schaue, dass alles läuft, die beiden zufrieden, satt & gewickelt sind. Aber Zeit für Innigkeit, Zeit für die Babybubble, auf die ich mich immer so gefreut habe, bleibt kaum. Das macht mich traurig, auch für die Jungs. Ich frage mich, ob sie das auch vermissen.

Manchmal schnappe ich mir einen der beiden und wir unternehmen etwas zu zweit. Morgen ist wieder so ein Tag. Da freue ich mich jetzt schon drauf.

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