OneEggTwoKids

mein Leben mit eineiigen Zwillingen

Mamagedanken

„Mach mal was schönes.“

Mach was schönes“ und zack war er weg. Mit den Kids. Und ich stand da im Flur wie bestellt und nicht abgeholt.
Könnt ja ne Wäsche machen. Ach ne, komm. Keinen Haushalt jetzt. Erstmal nen Kaffee. Vielleicht les ich ein paar Seiten. Ah, es klingelt. Ein Paket, ich mach´s mal auf. Vielleicht bereite ich schon mal das Mittagessen vor, dann ist’s nacher easier.
Schon ne Stunde vorbei, jetzt kommen sie ja gleich wieder. Lohnt sich jetzt auch nicht mehr, mich mal kurz hinzulegen. Dann spring ich unter die Dusche.
Auf meine kinderfreie zwei Stunden hab ich mich so gefreut. Dann waren sie da. Und ich wusste nichts mit ihnen anzufangen. Nicht, weil ich es ohne die Kinder komisch fand, sondern weil ich mich komisch fand. Ich war innerlich getrieben, war überall und nirgendwo.
Vielleicht hatte ich’s einfach verlernt, in einer Wohnung zu sein, nur mit mir. Zeit zu haben.
Innerlich hatte ich das komische Gefühl aus den zwei Stunden alles rauszuholen zu müssen, was geht.
Als die drei dann wieder vor der Tür standen hab ich bemerkt: Ich hab alles gemacht, aber nichts richtig.
Überall was angefangen, aber nichts zu Ende geführt.
Die Wohnung war trotzdem nicht sauber, das Essen nicht fertig gekocht. Keine Seite hab ich aufmerksam gelesen, der Kaffee in meiner Tasse wieder kalt.
Und eines hab ich ganz bestimmt nicht gemacht: Mich entspannt, was schönes gemacht.
Dann hab ich einen Vertrag mit mir geschlossen und mir gesagt: So mach ich das nicht wieder. Ab jetzt werd ich drei Gänge zurückschalten, wenn die Tür zugeht und nicht in den fünften. Ich werd keine zehn Dinge mehr machen, sondern vielleicht zwei. Und das fühlt sich gut so an.
Mach was schönes“ und zack war er weg. Mit den Kids. Und ich stand da im Flur wie bestellt und nicht abgeholt.
Könnt ja ne Wäsche machen. Ach ne, komm. Keinen Haushalt jetzt. Erstmal nen Kaffee. Vielleicht les ich ein paar Seiten. Ah, es klingelt. Ein Paket, ich mach´s mal auf. Vielleicht bereite ich schon mal das Mittagessen vor, dann ist’s nacher easier.
Schon ne Stunde vorbei, jetzt kommen sie ja gleich wieder. Lohnt sich jetzt auch nicht mehr, mich mal kurz hinzulegen. Dann spring ich unter die Dusche.
Auf meine kinderfreie zwei Stunden hab ich mich so gefreut. Dann waren sie da. Und ich wusste nichts mit ihnen anzufangen. Nicht, weil ich es ohne die Kinder komisch fand, sondern weil ich mich komisch fand. Ich war innerlich getrieben, war überall und nirgendwo.
Vielleicht hatte ich’s einfach verlernt, in einer Wohnung zu sein, nur mit mir. Zeit zu haben.
Innerlich hatte ich das komische Gefühl aus den zwei Stunden alles rauszuholen zu müssen, was geht.
Als die drei dann wieder vor der Tür standen hab ich bemerkt: Ich hab alles gemacht, aber nichts richtig.
Überall was angefangen, aber nichts zu Ende geführt.
Die Wohnung war trotzdem nicht sauber, das Essen nicht fertig gekocht. Keine Seite hab ich aufmerksam gelesen, der Kaffee in meiner Tasse wieder kalt.
Und eines hab ich ganz bestimmt nicht gemacht: Mich entspannt, was schönes gemacht.
Dann hab ich einen Vertrag mit mir geschlossen und mir gesagt: So mach ich das nicht wieder. Ab jetzt werd ich drei Gänge zurückschalten, wenn die Tür zugeht und nicht in den fünften. Ich werd keine zehn Dinge mehr machen, sondern vielleicht zwei. Und das fühlt sich gut so an.

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