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mein Leben mit eineiigen Zwillingen

Mamagedanken

Meine Kinder machen mich nicht zu einem glücklicheren Menschen. Und das müssen sie auch nicht.

Meine Kinder machen mich nicht zu einem glücklicheren Menschen. Und das müssen sie auch nicht.

Um ehrlich zu sein: Manchmal bin ich als Mama sogar richtig unglücklich.

Wenn mir im Sitzen die Augen zufallen, aber um mich Halli Galli ist. Wenn sich meine Kinder lauthals streiten, zum 20 mal an diesem Tag. Wenn ich mal gerne wieder nehmen würde, anstatt zu geben.

Ob ich´s deshalb bereue? Ne.

Denn es gibt sie auch, die vielen Glücksmomente: Wenn sie Nudeln mit Tomatensauce essen und mich happy mit ihrem verschmierten Gesicht anstrahlen. Wenn sie einen Käfer im Garten finden und sich so verrückt über ihn freuen. Wenn ich heimkomme und sie ihre kleinen Ärmchen um meine Hals werfen.

Mein Leben bestand aber auch schon vor den Kindern aus schönen und weniger schönen Momenten: Tanzen bei Sonnenaufgang mit einem Kaffee in der Hand. WG- Abende auf dem Balkon, Freundinnen um mich, auf den Flohmarkt und danach Pizza essen, ganz spontan, ohne Blick auf die Uhr, Arbeitstage, an denen alles lief, 8 Stunden Nächte.

Da gab es auch nervige Unterrichtsbesuche, Stress auf der Arbeit, Missverständnisse, Liebeskummer.

Vielleicht hat sich die Form verändert. Die Form von Glück, Erfüllung und Zufriedenheit.

Vielleicht finde ich nun manches unwichtiger als früher. Oder wichtiger.

Unterm Strich war ich zufrieden ohne Kids. Und jetzt mit ihnen bin ich´s auch.

Weder die „geborene Mama“ (was ist das überhaupt?) noch „regretting Motherhood“.

Einfach was dazwischen. Weil´s manchmal schön ist und manchmal halt nicht.

Es liegt auch nicht in den kleinen Händen unserer Kinder, uns Großen glücklich zu machen.

Und nein, ich finde, sie müssen uns auch keinen Sinn im Leben geben. Wir müssen das.

 

Meine Kinder machen mich nicht zu einem glücklicheren Menschen. Und das müssen sie auch nicht.

Um ehrlich zu sein: Manchmal bin ich als Mama sogar richtig unglücklich.

Wenn mir im Sitzen die Augen zufallen, aber um mich Halli Galli ist. Wenn sich meine Kinder lauthals streiten, zum 20 mal an diesem Tag. Wenn ich mal gerne wieder nehmen würde, anstatt zu geben.

Ob ich´s deshalb bereue? Ne.

Denn es gibt sie auch, die vielen Glücksmomente: Wenn sie Nudeln mit Tomatensauce essen und mich happy mit ihrem verschmierten Gesicht anstrahlen. Wenn sie einen Käfer im Garten finden und sich so verrückt über ihn freuen. Wenn ich heimkomme und sie ihre kleinen Ärmchen um meine Hals werfen.

Mein Leben bestand aber auch schon vor den Kindern aus schönen und weniger schönen Momenten: Tanzen bei Sonnenaufgang mit einem Kaffee in der Hand. WG- Abende auf dem Balkon, Freundinnen um mich, auf den Flohmarkt und danach Pizza essen, ganz spontan, ohne Blick auf die Uhr, Arbeitstage, an denen alles lief, 8 Stunden Nächte.

Da gab es auch nervige Unterrichtsbesuche, Stress auf der Arbeit, Missverständnisse, Liebeskummer.

Vielleicht hat sich die Form verändert. Die Form von Glück, Erfüllung und Zufriedenheit.

Vielleicht finde ich nun manches unwichtiger als früher. Oder wichtiger.

Unterm Strich war ich zufrieden ohne Kids. Und jetzt mit ihnen bin ich´s auch.

Weder die „geborene Mama“ (was ist das überhaupt?) noch „regretting Motherhood“.

Einfach was dazwischen. Weil´s manchmal schön ist und manchmal halt nicht.

Es liegt auch nicht in den kleinen Händen unserer Kinder, uns Großen glücklich zu machen.

Und nein, ich finde, sie müssen uns auch keinen Sinn im Leben geben. Wir müssen das.

 

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