OneEggTwoKids

mein Leben mit eineiigen Zwillingen

Mamagedanken

Chill doch mal.

Es ist 19:43 Uhr.
Auf Zehenspitzen schleiche ich aus dem Zimmer und ziehe die Tür hinter mir zu.
Es ist dunkel im Wohnzimmer. Nur das kleine Teelicht flackert auf dem Tisch. Es ist ruhig, so ruhig, dass es schon fast wieder laut ist.
Aber Moment mal, da ist ja noch jemand wach. Er tigert durch die Wohnung, läuft von einem Raum zum anderen, erledigt hier noch was, macht da noch was. Und kommen seine Arme und Beine zur Ruhe, dann arbeitet etwas anderes: Oh, das Päckchen muss zur Post, der Kindersitz bestellt werden. Die Oma angerufen und Brei gekocht werden. Ratter ratter ratter, ein Gedanke jagt den nächsten.
Hallooo, jetzt chill doch mal. Komm mal runter. Höre ich mich zu ihm sagen. Ständig muss ich mich wiederholen, der Zappelphilipp will einfach nicht hören.
Nenn mir mal einen, bei dem Chillen auf Knopfdruck funktioniert, kontert er frech. Er hat recht. Ich kenn niemanden. Ihr?
 
Mein Zappelphilipp gehört jetzt halt zu mir. Mal ist er laut, manchmal ganz leise. Er macht sich auch mal vom Acker, aber nie dann, wenn ich´s von ihm erwarte. Aber ich weiß, wie ich ihn austricksen kann. Er ist ein kleiner Stubenhocker und bleibt meist zu Hause. Dann kann ich gehen, ohne Begleitung. Dann kann ich durchatmen. Dann kann ich chillen.
Und ich kann mir sicher sein: Er heißt mich zu Hause wieder herzlich willkommen.
 
Es ist okay, nicht auf Knopfdruck den Stecker ziehen zu können. Es ist auch okay, dass es nicht für jeden die Tasse Kaffee am Morgen, das Bad am Abend oder Yoga ist. Wir sind verschieden und unsere Zappelphilipps sind es auch.
 
Wie trickst ihr euren aus?

Es ist 19:43 Uhr.
Auf Zehenspitzen schleiche ich aus dem Zimmer und ziehe die Tür hinter mir zu.
Es ist dunkel im Wohnzimmer. Nur das kleine Teelicht flackert auf dem Tisch. Es ist ruhig, so ruhig, dass es schon fast wieder laut ist.
Aber Moment mal, da ist ja noch jemand wach. Er tigert durch die Wohnung, läuft von einem Raum zum anderen, erledigt hier noch was, macht da noch was. Und kommen seine Arme und Beine zur Ruhe, dann arbeitet etwas anderes: Oh, das Päckchen muss zur Post, der Kindersitz bestellt werden. Die Oma angerufen und Brei gekocht werden. Ratter ratter ratter, ein Gedanke jagt den nächsten.
Hallooo, jetzt chill doch mal. Komm mal runter. Höre ich mich zu ihm sagen. Ständig muss ich mich wiederholen, der Zappelphilipp will einfach nicht hören.
Nenn mir mal einen, bei dem Chillen auf Knopfdruck funktioniert, kontert er frech. Er hat recht. Ich kenn niemanden. Ihr?
 
Mein Zappelphilipp gehört jetzt halt zu mir. Mal ist er laut, manchmal ganz leise. Er macht sich auch mal vom Acker, aber nie dann, wenn ich´s von ihm erwarte. Aber ich weiß, wie ich ihn austricksen kann. Er ist ein kleiner Stubenhocker und bleibt meist zu Hause. Dann kann ich gehen, ohne Begleitung. Dann kann ich durchatmen. Dann kann ich chillen.
Und ich kann mir sicher sein: Er heißt mich zu Hause wieder herzlich willkommen.
 
Es ist okay, nicht auf Knopfdruck den Stecker ziehen zu können. Es ist auch okay, dass es nicht für jeden die Tasse Kaffee am Morgen, das Bad am Abend oder Yoga ist. Wir sind verschieden und unsere Zappelphilipps sind es auch.
 
Wie trickst ihr euren aus?

0 Kommentare

Einen Kommentar abschicken

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.