Das erste Jahr

Hallo Neid, du kannst wieder gehn.

Immer wieder huschte mein Blick rüber. Da saßen sie in der Herbstsonne. Zu dritt, jeder mit Baby auf dem Schoß. Unterhielten sich, lachten und tranken Kaffee. Ein paar Meter weiter saß ich, also nicht ich allein. Ich mit meinen Babys.

Mir ging´s eigentlich ganz gut, der Morgen lief bisher smooth. Aber irgendwie machte sich da plötzlich jemand ziemlich aufdringlich breit.
Genervt davon versuchte ich ihm immer wieder zu sagen: Du kannst gerne wieder gehen, ich find´ dich nämlich ziemlich ätzend.
Ich will auch mal in der Sonne sitzen, mich unterhalten, mit einem Baby auf dem Schoss. Ich will auch mal easy nur mit Trage aus dem Haus, oder nur 15 kg vor mir her schieben. Ich will auch mal einen Mittagschlaf mit Baby machen, einen Schwimmkurs besuchen, alleine mit Baby verreisen.
Der Neid bewies Sitzfleisch und begleitete mich den ganzen lieben langen Tag.
 
Sei doch dankbar, du hast Zwillinge.
Sei glücklich, schau mal, wie goldig sie sind.
Sei zufrieden, sie sind´s doch meistens auch.
Ja, alles davon fühle ich. Und manchmal eben auch den Neid. Ist so, gehört dazu.
Jetzt sag ich einfach jedem Gefühl mal Hallo.
„Oh hey, schön dass du da bist, machs dir gemütlich.“
Manchmal wirds dann richtig laut und trubelig, jeder will was sagen.
Richtige Aufmerksamkeitsjunkies, die Gefühle.
Manche schneien nur kurz vorbei, dann reichts auch wieder und sie ziehen weiter.
Und manche, ja manche, die bleiben. Die gehen einfach nie weg.
 
Die Dankbarkeit, die ich spüre, wenn ich abends neben meinen Söhnen einschlafe, sie atmen höre und weiß: Alles ist gut.
Das große Glück, welches mich manchmal von hinten überfällt und mir Tränen in die Augen treibt, in ganz stinknormalen Alltagsmomenten.
Die Zufriedenheit, die mich wie eine große, weiche Wolke einhüllt, seit die beiden in meinem Leben sind.

Egal wie stürmisch es auch ist, wie viele andere Gefühle euch auch manchmal übertönen. Ihr bleibt.

Immer wieder huschte mein Blick rüber. Da saßen sie in der Herbstsonne. Zu dritt, jeder mit Baby auf dem Schoß. Unterhielten sich, lachten und tranken Kaffee. Ein paar Meter weiter saß ich, also nicht ich allein. Ich mit meinen Babys.

Mir ging´s eigentlich ganz gut, der Morgen lief bisher smooth. Aber irgendwie machte sich da plötzlich jemand ziemlich aufdringlich breit.
Genervt davon versuchte ich ihm immer wieder zu sagen: Du kannst gerne wieder gehen, ich find´ dich nämlich ziemlich ätzend.
Ich will auch mal in der Sonne sitzen, mich unterhalten, mit einem Baby auf dem Schoss. Ich will auch mal easy nur mit Trage aus dem Haus, oder nur 15 kg vor mir her schieben. Ich will auch mal einen Mittagschlaf mit Baby machen, einen Schwimmkurs besuchen, alleine mit Baby verreisen.
Der Neid bewies Sitzfleisch und begleitete mich den ganzen lieben langen Tag.
 
Sei doch dankbar, du hast Zwillinge.
Sei glücklich, schau mal, wie goldig sie sind.
Sei zufrieden, sie sind´s doch meistens auch.
Ja, alles davon fühle ich. Und manchmal eben auch den Neid. Ist so, gehört dazu.
Jetzt sag ich einfach jedem Gefühl mal Hallo.
„Oh hey, schön dass du da bist, machs dir gemütlich.“
Manchmal wirds dann richtig laut und trubelig, jeder will was sagen.
Richtige Aufmerksamkeitsjunkies, die Gefühle.
Manche schneien nur kurz vorbei, dann reichts auch wieder und sie ziehen weiter.
Und manche, ja manche, die bleiben. Die gehen einfach nie weg.
 
Die Dankbarkeit, die ich spüre, wenn ich abends neben meinen Söhnen einschlafe, sie atmen höre und weiß: Alles ist gut.
Das große Glück, welches mich manchmal von hinten überfällt und mir Tränen in die Augen treibt, in ganz stinknormalen Alltagsmomenten.
Die Zufriedenheit, die mich wie eine große, weiche Wolke einhüllt, seit die beiden in meinem Leben sind.

Egal wie stürmisch es auch ist, wie viele andere Gefühle euch auch manchmal übertönen. Ihr bleibt.

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