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mein Leben mit eineiigen Zwillingen

Das erste Jahr

Liebe Frau Müller, Schmidt oder sonst wie

Liebe Frau Müller, Schmidt oder sonst wie,

eigentlich kenne ich ihren Namen ja gar nicht. Aber Thomas, ihren Sohn, den kenne ich. Zumindest namentlich. Und ich weiß Bescheid, über ihr schlechtes Verhältnis zu ihm.
Darüber haben sie mich aufgeklärt, im gleichen Atmenzug, als sie mich bemitleidet haben, Mutter von zwei Söhnen zu sein. Wie schade, dass kein Mädchen dabei gewesen ist, meinten sie, während sie meine Babys anschauten.
Von den Jungs habe man nämlich nichts, also zumindest später, da gehen sie einem verloren. Da lassen sie sich weder blicken noch von sich hören- wegen den Frauen an ihrer Seite.
Aber Angst machen wollten sie mir ja keine, schließlich habe ich ja noch ein paar gute Jahre vor mir mit den Kindern.
 
Liebe Frau Müller, Schmidt oder sonst wie,
eine Tochter fehlt mir nicht. Aber bei manchen Menschen fehlt mir Fingerspitzengefühl und Liebe- für Menschen egal welchen Geschlechts.
Und Angst machen mir nicht ihre Worte, sondern dass sie damit das nächste Mal jemanden wirklich treffen. Es gibt nämlich Menschen, die sich nichts sehnlicher Wünschen als ein Kind, es gibt Fehlgeburten und sehr schmerzhafte Wege bis zu einer Schwangerschaft. Es gibt Verluste und Ängste und wissen Sie- auch wenn sie es vielleicht nicht glauben- es gibt Menschen, die sind einfach unfassbar dankbar für das Glück Mama geworden zu sein.
 
Also bitte Frau sonst wie, behalten sie ihre Gedanken das nächste Mal einfach für sich. Oder noch besser: Besprechen Sie sie mit Thomas.

Liebe Frau Müller, Schmidt oder sonst wie,

eigentlich kenne ich ihren Namen ja gar nicht. Aber Thomas, ihren Sohn, den kenne ich. Zumindest namentlich. Und ich weiß Bescheid, über ihr schlechtes Verhältnis zu ihm.
Darüber haben sie mich aufgeklärt, im gleichen Atmenzug, als sie mich bemitleidet haben, Mutter von zwei Söhnen zu sein. Wie schade, dass kein Mädchen dabei gewesen ist, meinten sie, während sie meine Babys anschauten.
Von den Jungs habe man nämlich nichts, also zumindest später, da gehen sie einem verloren. Da lassen sie sich weder blicken noch von sich hören- wegen den Frauen an ihrer Seite.
Aber Angst machen wollten sie mir ja keine, schließlich habe ich ja noch ein paar gute Jahre vor mir mit den Kindern.
 
Liebe Frau Müller, Schmidt oder sonst wie,
eine Tochter fehlt mir nicht. Aber bei manchen Menschen fehlt mir Fingerspitzengefühl und Liebe- für Menschen egal welchen Geschlechts.
Und Angst machen mir nicht ihre Worte, sondern dass sie damit das nächste Mal jemanden wirklich treffen. Es gibt nämlich Menschen, die sich nichts sehnlicher Wünschen als ein Kind, es gibt Fehlgeburten und sehr schmerzhafte Wege bis zu einer Schwangerschaft. Es gibt Verluste und Ängste und wissen Sie- auch wenn sie es vielleicht nicht glauben- es gibt Menschen, die sind einfach unfassbar dankbar für das Glück Mama geworden zu sein.
 
Also bitte Frau sonst wie, behalten sie ihre Gedanken das nächste Mal einfach für sich. Oder noch besser: Besprechen Sie sie mit Thomas.

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