Das erste Jahr

Körper & Seele

Mein Bauch fühlt sich seit der Geburt der Zwillinge taub an. Rund um die Narbengegend, hoch bis zum Bauchnabel.
Da ich von vielen hörte, das sei normal und könnte JAHRE so bleiben, unternahm ich erst mal nichts. Bis mich eine Freundin zum Osteopathen schickte. Sie war nämlich auch da, zweimal. Und meinte, es habe viel gebracht.
Letzten Freitag war ich also dort. Saß im Wartezimmer, völlig verspannt, müde und nicht in Redelaune.
Bis ich vor ihm saß und mich seine ersten Fragen schon völlig aus der Bahn warfen. Im Positiven. Ich erzählte ihm von der Geburt meiner Zwillinge, meiner eigenen Geburt von meinem neuen Leben als Mama. Von allem schönen, traurigen, von Träumen und Wünschen. Von mir.
Spürte währenddessen schon, wie ein Stein ins Rollen kam.
Als er mich untersuchte, spürte ich überall Verspannungen. Die Behandlung ging los und er machte erst mal nichts. Naja, doch: Er setzte sich an meinen Kopf und legte seine Hände auf meine Stirn. Dann nahm er meine Hände, machte drehende Bewegungen.
Auch wenn meine Narbe gut verheilt sei, sei etwas anderes noch nicht verheilt: die Spuren, die die Geburt und die Zeit auf der Intensivstation hinterlassen hätten. Durch den ganzen Trubel und vielleicht aus Angst habe ich nicht hingesehen. Mein Bauch und die damit verbundenen Gefühle nicht gespürt.
Nach diesen 60 Minuten waren all meine Verspannungen weg, einfach alle. Ich verlies die Praxis wie eine kleine Feder und mit der Frage in meinem Kopf: Wie kann das sein? Was hat er mit mir gemacht?
Mein Bauch fühlt sich nicht an wie vorher. Muss er auch nicht. Aber ich weiß, wie ich ihm und mir helfen kann. Weiß, wo die Knackpunkte liegen. Wo es sich lohnt hineinzuspüren. Es hat mir gezeigt, wie wichtig ist es, sich selbst im Trubel des Alltags nicht zu vergessen. Stolz auf sich zu sein, was man in der Schwangerschaft, während der Geburt und mit jedem Tag als Mama leistet. Sich selbst auf die Schulter zu klopfen und sich mal ordentlich zu feiern. Wie wichtig es ist, sich selbst Beachtung zu schenken, sich ernst zu nehmen.

Was tut euch gut? In welchen Momenten seid ihr ganz bei euch?

Mein Bauch fühlt sich seit der Geburt der Zwillinge taub an. Rund um die Narbengegend, hoch bis zum Bauchnabel.
Da ich von vielen hörte, das sei normal und könnte JAHRE so bleiben, unternahm ich erst mal nichts. Bis mich eine Freundin zum Osteopathen schickte. Sie war nämlich auch da, zweimal. Und meinte, es habe viel gebracht.
Letzten Freitag war ich also dort. Saß im Wartezimmer, völlig verspannt, müde und nicht in Redelaune.
Bis ich vor ihm saß und mich seine ersten Fragen schon völlig aus der Bahn warfen. Im Positiven. Ich erzählte ihm von der Geburt meiner Zwillinge, meiner eigenen Geburt von meinem neuen Leben als Mama. Von allem schönen, traurigen, von Träumen und Wünschen. Von mir.
Spürte währenddessen schon, wie ein Stein ins Rollen kam.
Als er mich untersuchte, spürte ich überall Verspannungen. Die Behandlung ging los und er machte erst mal nichts. Naja, doch: Er setzte sich an meinen Kopf und legte seine Hände auf meine Stirn. Dann nahm er meine Hände, machte drehende Bewegungen.
Auch wenn meine Narbe gut verheilt sei, sei etwas anderes noch nicht verheilt: die Spuren, die die Geburt und die Zeit auf der Intensivstation hinterlassen hätten. Durch den ganzen Trubel und vielleicht aus Angst habe ich nicht hingesehen. Mein Bauch und die damit verbundenen Gefühle nicht gespürt.
Nach diesen 60 Minuten waren all meine Verspannungen weg, einfach alle. Ich verlies die Praxis wie eine kleine Feder und mit der Frage in meinem Kopf: Wie kann das sein? Was hat er mit mir gemacht?
Mein Bauch fühlt sich nicht an wie vorher. Muss er auch nicht. Aber ich weiß, wie ich ihm und mir helfen kann. Weiß, wo die Knackpunkte liegen. Wo es sich lohnt hineinzuspüren. Es hat mir gezeigt, wie wichtig ist es, sich selbst im Trubel des Alltags nicht zu vergessen. Stolz auf sich zu sein, was man in der Schwangerschaft, während der Geburt und mit jedem Tag als Mama leistet. Sich selbst auf die Schulter zu klopfen und sich mal ordentlich zu feiern. Wie wichtig es ist, sich selbst Beachtung zu schenken, sich ernst zu nehmen.

Was tut euch gut? In welchen Momenten seid ihr ganz bei euch?

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