OneEggTwoKids

mein Leben mit eineiigen Zwillingen

Mamagedanken

Team Mädchen. Team Junge. Team: Ich kann es nicht mehr hören.

Team Mädchen. Team Junge.

Team rosa. Team blau.

Team: Ich kann es nicht mehr hören!

Ich bin Mama. Von zwei Jungs.

Was ich mir deshalb schon alles anhören musste, erspar ich euch. Oder ne, doch nicht.

Weil ich´s wichtig finde, dass das mal aufhört.

Sie sind manchmal laut, sie sind anstrengend. Sie brauchen Bewegung, testen fünf(zig)mal hintereinander, ob nein immer noch nein heißt. Jap. Das tun sie nicht, weil sie Jungs, sondern Kinder sind.

Sie sind manchmal still, spielen gern auch mal für sich, kuscheln und streiten sich. Jap. Das tun sie, auch wenn sie keine Mädchen sind. 

Diese Rollenzuschreibungen, die unseren Kleinen widerfahren, kaum haben sie es sich bei uns im Bauch gemütlich gemacht, sind nicht nur gemein, sondern absolut nicht mehr zeitgemäß.

Es macht was mit kleinen Menschen, wenn sie in Schubladen gesteckt werden, immer und immer wieder.

Es sollte aufhören, dass Farben, Dingen und Charakterzügen ein Geschlecht gegeben wird. Und dass wir uns und unseren Kinder unnötige Grenzen damit setzen.

Ich wünsche mir so sehr, dass unsere Kinder in einer Gesellschaft aufwachsen, in der sie einfach als Kind gesehen werden- ganz unabhängig von ihrem Geschlecht. In der nicht die erste Frage ist: „Was wird’s denn?“- weil einfach anders wichtiger ist. Eine Gesellschaft, die Jungen nicht automatisch zu Raubauken macht und Mädchen zu Prinzessinnen.

Ich wünsche mir mehr Labels mit unisex Klamotten und mehr Spielzeug das nicht nach Geschlechtern getrennt ist. Ich wünsche mir, das Mädchen nicht als verhaltensauffällig gelten, weil sie sich raufen und Jungs nicht für sonderbar gehalten werden, weil sie sich gern Zöpfchen flechten.

Ich wünsche mir, dass wir unseren Kindern Vielfalt bieten können, ohne die Angst im Nacken, abgestempelt und verurteilt zu werden. Ohne die Angst, dass unser Kind deshalb ausgegrenzt wird von der teils so begrenzten Gesellschaft.

Wir sind Menschen mit vielen Facetten. Und wir haben das Recht, all diese zu leben.

Verabschieden wir uns von der Eindimensionalität.

Es ist höchste Eisenbahn.

 

 

 

 

 

Team Mädchen. Team Junge.

Team rosa. Team blau.

Team: Ich kann es nicht mehr hören!

Ich bin Mama. Von zwei Jungs.

Was ich mir deshalb schon alles anhören musste, erspar ich euch. Oder ne, doch nicht.

Weil ich´s wichtig finde, dass das mal aufhört.

Sie sind manchmal laut, sie sind anstrengend. Sie brauchen Bewegung, testen fünf(zig)mal hintereinander, ob nein immer noch nein heißt. Jap. Das tun sie nicht, weil sie Jungs, sondern Kinder sind.

Sie sind manchmal still, spielen gern auch mal für sich, kuscheln und streiten sich. Jap. Das tun sie, auch wenn sie keine Mädchen sind.

Diese Rollenzuschreibungen, die unseren Kleinen widerfahren, kaum haben sie es sich bei uns im Bauch gemütlich gemacht, sind nicht nur gemein, sondern absolut nicht mehr zeitgemäß.

Es macht was mit kleinen Menschen, wenn sie in Schubladen gesteckt werden, immer und immer wieder.

Es sollte aufhören, dass Farben, Dingen und Charakterzügen ein Geschlecht gegeben wird. Und dass wir uns und unseren Kinder unnötige Grenzen damit setzen.

Ich wünsche mir so sehr, dass unsere Kinder in einer Gesellschaft aufwachsen, in der sie einfach als Kind gesehen werden- ganz unabhängig von ihrem Geschlecht. In der nicht die erste Frage ist: „Was wird’s denn?“- weil einfach anders wichtiger ist. Eine Gesellschaft, die Jungen nicht automatisch zu Raubauken macht und Mädchen zu Prinzessinnen.

Ich wünsche mir mehr Labels mit unisex Klamotten und mehr Spielzeug das nicht nach Geschlechtern getrennt ist. Ich wünsche mir, das Mädchen nicht als verhaltensauffällig gelten, weil sie sich raufen und Jungs nicht für sonderbar gehalten werden, weil sie sich gern Zöpfchen flechten.

Ich wünsche mir, dass wir unseren Kindern Vielfalt bieten können, ohne die Angst im Nacken, abgestempelt und verurteilt zu werden. Ohne die Angst, dass unser Kind deshalb ausgegrenzt wird von der teils so begrenzten Gesellschaft.

Wir sind Menschen mit vielen Facetten. Und wir haben das Recht, all diese zu leben.

Verabschieden wir uns von der Eindimensionalität.

Es ist höchste Eisenbahn.

 

 

 

 

 

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