OneEggTwoKids

mein Leben mit eineiigen Zwillingen

Mamagedanken

Zeit für mich

Also duschen kann ja wohl nicht als Metime zählen. Putzen und Erledigungen machen sowieso nicht. Meine Worte: vor circa einem halben Jahr.
Dann saß ich im Wartezimmer beim Arzt und war enttäuscht, als ich nach einer Dreiviertelstunde schon aufgerufen wurde. Weil ich da gerne noch weiter gehockt wäre, in der Zeitschrift geblättert und in mein Handy geglotzt hätte. Ohne Kindergeräusche im Hintergrund, ohne jemanden, der was von mir will.
Und da musste ich mir dann plötzlich eingestehen, dass es sich verdammt danach anfühlt hat. Ja, es war ne kleine Auszeit für mich, die es die Tage vorher nicht gegeben hat. Es war ein kurzes Auftanken und es war mir egal, ob ich mich in der Sauna, beim Friseur oder eben im Wartezimmer befand.
Oder gestern, als die Kids ausgeflogen waren, ich mir die Kopfhörer aufsetzte und zu meinem Lieblingssong den Boden schrubbte. Einfach nur ich und die Musik, ganz allein in der Wohnung. Keine Metime aus dem Bilderbuch, nicht wahnsinnig glamourös. Aber Zeit für mich, die ich so unbedingt gebraucht habe. Ja, ich hätte den Kopf geschüttelt. Hätte gesagt: also da muss doch mehr gehen, dass kann doch nicht deine Auszeit sein. Es klingt nicht wahnsinnig cool, aber manchmal sind genau das meine Momente, die ich ganz schön feiern kann, wenn ich ehrlich bin. Weil´s krasse Wochen gibt, da geht halt nichts anderes. Da kann ich nicht meine Tasche packen, da gibt es keine Stunden, sondern nur Minuten für mich.
Und manchmal muss es gar nichts Großartiges sein. Manchmal muss es sich auch nicht cool anhören. Manchmal zählt einfach, dass man sich´s inmitten seinem Alltag schön macht und sich eines erlaubt: Selbst zu bestimmen, was Metime heißt.

Also duschen kann ja wohl nicht als Metime zählen. Putzen und Erledigungen machen sowieso nicht. Meine Worte: vor circa einem halben Jahr.
Dann saß ich im Wartezimmer beim Arzt und war enttäuscht, als ich nach einer Dreiviertelstunde schon aufgerufen wurde. Weil ich da gerne noch weiter gehockt wäre, in der Zeitschrift geblättert und in mein Handy geglotzt hätte. Ohne Kindergeräusche im Hintergrund, ohne jemanden, der was von mir will.
Und da musste ich mir dann plötzlich eingestehen, dass es sich verdammt danach anfühlt hat. Ja, es war ne kleine Auszeit für mich, die es die Tage vorher nicht gegeben hat. Es war ein kurzes Auftanken und es war mir egal, ob ich mich in der Sauna, beim Friseur oder eben im Wartezimmer befand.
Oder gestern, als die Kids ausgeflogen waren, ich mir die Kopfhörer aufsetzte und zu meinem Lieblingssong den Boden schrubbte. Einfach nur ich und die Musik, ganz allein in der Wohnung. Keine Metime aus dem Bilderbuch, nicht wahnsinnig glamourös. Aber Zeit für mich, die ich so unbedingt gebraucht habe. Ja, ich hätte den Kopf geschüttelt. Hätte gesagt: also da muss doch mehr gehen, dass kann doch nicht deine Auszeit sein. Es klingt nicht wahnsinnig cool, aber manchmal sind genau das meine Momente, die ich ganz schön feiern kann, wenn ich ehrlich bin. Weil´s krasse Wochen gibt, da geht halt nichts anderes. Da kann ich nicht meine Tasche packen, da gibt es keine Stunden, sondern nur Minuten für mich.
Und manchmal muss es gar nichts Großartiges sein. Manchmal muss es sich auch nicht cool anhören. Manchmal zählt einfach, dass man sich´s inmitten seinem Alltag schön macht und sich eines erlaubt: Selbst zu bestimmen, was Metime heißt.

3 Kommentare

  1. Stefanie Secka

    Oh yes, genieße auch meine kleinen Momente ♡

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  2. Marina

    Ahahaaaa… ja, das ist schon ein krasser Perspektivenwechsel, den man als Mami erlebt. Und so schön kann eine Auszeit beim Lebensmittel-Discounter sein; zwischen Joghurts und Pizzakäse, nur der Einkaufswagen und ich 😀 Alles Liebe Marina

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    • Lea

      haha, ja genau so. Wie gut, dass es nicht immer der Yogakurs oder ein ausgiebiges Wellnessprogramm sein muss. Ja, manchmal bewirkt der Gang zum Supermarkt schon wahre Wunder 😀

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