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mein Leben mit eineiigen Zwillingen

Mamagedanken

„Jetzt hast du keine Babys mehr.“

„Jetzt hast du keine Babys mehr“. Fast schon bemitleidend klang ihre Stimme am Telefon, als sie mich am ersten Geburtstag meiner Jungs anrief. Wieso hab ich nicht verstanden. Also wieso die Traurigkeit in ihrer Stimme.

Ich weiß gar nicht mehr, was genau ich antwortete, so perplex war ich.

Dass sich Mamas oft wünschen, die Zeit anhalten zu können und sich schwer damit tun, die kleinen Bodys in Größe 50/56 auszusortieren, dass sie sentimental werden, wenn ihr Kind anfängt zu laufen und die Welt zu entdecken- fernab von Mamas Schoß- kann ich verstehen. Und irgendwie auch nicht.

Sie sind groß geworden, ja. Richtige Kleinkinder. Gefühlt in Windeseile. Und ich kann gar nicht sagen, wie stolz und glücklich mich das macht. Wir hatten keinen so leichten Start, vielleicht macht es mich genau deshalb auch so wahnsinnig glücklich, sie so zu sehen.

Tatsächlich habe ich mich bisher in keiner einzigen Sekunde zurück nach der Anfangszeit gesehnt.

Babys sind goldig, klar. Und die erste Zeit ist so magisch. Doch manchmal ist die Wolke der Erinnerung rosarot. Und das ist schön und gleichzeitig gefährlich. Weil sie uns manchmal vergessen lässt, was wir jetzt haben. Jetzt im Moment.

Wenn ich mir die Bilder von vor einem Jahr so ansehe, dann sehe ich nicht nur die aller goldigsten Babys, die kleinsten Füße der Welt und ganz viel Liebe, sondern sehe auch, was da noch war. Dass zwischen all der Verliebtheit, des magischen Kennenlernens und der Euphorie Gefühle wie Verzweiflung, Erschöpfung und Überforderung da waren.

Jetzt hab ich zwei 14 Monate alte Knirpse, die mich verdammt glücklich machen mit ihren verrückten Ideen, ihren ersten Schritten und ihrem 7- Zahn-Lachen. Und neben ihrem Großwerden gewinne ich Freiheiten für mich zurück, die mir so viel bedeuten.

Ist nicht irgendwie jede Phase magisch?

Ich freu mich auf alles mit ihnen.

Auch auf den nächsten Geburtstag. Und auf den übernächsten…

 

 

„Jetzt hast du keine Babys mehr“. Fast schon bemitleidend klang ihre Stimme am Telefon, als sie mich am ersten Geburtstag meiner Jungs anrief. Wieso hab ich nicht verstanden. Also wieso die Traurigkeit in ihrer Stimme.

Ich weiß gar nicht mehr, was genau ich antwortete, so perplex war ich.

Dass sich Mamas oft wünschen, die Zeit anhalten zu können und sich schwer damit tun, die kleinen Bodys in Größe 50/56 auszusortieren, dass sie sentimental werden, wenn ihr Kind anfängt zu laufen und die Welt zu entdecken- fernab von Mamas Schoß- kann ich verstehen. Und irgendwie auch nicht.

Sie sind groß geworden, ja. Richtige Kleinkinder. Gefühlt in Windeseile. Und ich kann gar nicht sagen, wie stolz und glücklich mich das macht. Wir hatten keinen so leichten Start, vielleicht macht es mich genau deshalb auch so wahnsinnig glücklich, sie so zu sehen.

Tatsächlich habe ich mich bisher in keiner einzigen Sekunde zurück nach der Anfangszeit gesehnt.

Babys sind goldig, klar. Und die erste Zeit ist so magisch. Doch manchmal ist die Wolke der Erinnerung rosarot. Und das ist schön und gleichzeitig gefährlich. Weil sie uns manchmal vergessen lässt, was wir jetzt haben. Jetzt im Moment.

Wenn ich mir die Bilder von vor einem Jahr so ansehe, dann sehe ich nicht nur die aller goldigsten Babys, die kleinsten Füße der Welt und ganz viel Liebe, sondern sehe auch, was da noch war. Dass zwischen all der Verliebtheit, des magischen Kennenlernens und der Euphorie Gefühle wie Verzweiflung, Erschöpfung und Überforderung da waren.

Jetzt hab ich zwei 14 Monate alte Knirpse, die mich verdammt glücklich machen mit ihren verrückten Ideen, ihren ersten Schritten und ihrem 7- Zahn-Lachen. Und neben ihrem Großwerden gewinne ich Freiheiten für mich zurück, die mir so viel bedeuten.

Ist nicht irgendwie jede Phase magisch?

Ich freu mich auf alles mit ihnen.

Auch auf den nächsten Geburtstag. Und auf den übernächsten…

 

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