Ich freu mich auf´s Gehen. Und auf´s Wiederkommen.

Ich freu mich auf´s Gehen. Und auf´s Wiederkommen.

Meinen Rucksack, my best friend und mich. Mehr braucht´s dieses Wochenende nicht.
Ich freu mich aufs Gehen. Und aufs Wiederkommen.
Und jetzt erst einmal aufs quatschen und snacken im Zug, auf´s Musik hören und einfach die vorbeiziehende Landschaft beobachten, auf neues sehen und mich dadurch mal wieder neu zu fühlen, auf Kaffee in der Sonne, second-hand-shopping, auf mal wieder ne richtig gute Freundin sein- ungestört und mit ganzem Herzen, auf´s entspannt duschen, entspannt aufstehen,
auf´s einfach dasitzen und dem Treiben zuschauen.
Auf´s können, aber nichts müssen.

Ich freu mich auf ein Stückchen altes Leben, mitten in meinem wunderschönen neuen Leben.

Und auf Berlin.

 

Meinen Rucksack, my best friend und mich. Mehr braucht´s dieses Wochenende nicht.
Ich freu mich aufs Gehen. Und aufs Wiederkommen.
Und jetzt erst einmal aufs quatschen und snacken im Zug, auf´s Musik hören und einfach die vorbeiziehende Landschaft beobachten, auf neues sehen und mich dadurch mal wieder neu zu fühlen, auf Kaffee in der Sonne, second-hand-shopping, auf mal wieder ne richtig gute Freundin sein- ungestört und mit ganzem Herzen, auf´s entspannt duschen, entspannt aufstehen,
auf´s einfach dasitzen und dem Treiben zuschauen.
Auf´s können, aber nichts müssen.

Ich freu mich auf ein Stückchen altes Leben, mitten in meinem wunderschönen neuen Leben.

Und auf Berlin.

 

Eine, die liebt. Und manchmal auch leidet. Weil vieles wundervolle gekommen und vieles wundervolle gegangen ist..

Eine, die liebt. Und manchmal auch leidet. Weil vieles wundervolle gekommen und vieles wundervolle gegangen ist..

Gestern im Auto, auf dem Weg zu einer Freundin. Da hat es mich plötzlich eiskalt erwischt.
Dieses eine Lied im Radio, das Vorbeifahren an einem bestimmten Platz, die Abendsonne. Das Alleinsein. Plötzlich hatte ich so große Sehnsucht. Sehnsucht nach meinem alten Leben. Wie Liebeskummer machte sich das Gefühl in meinem ganzen Körper breit.
Kurz war ich wieder ich- mitten in meinem alten Leben. Mit Freundinnen in der Stadt unterwegs, lesend auf der Picknickdecke, auf dem Festival mit Glitzer im Gesicht. Auf dem WG- Balkon sitzend, mit Drink in der Hand, in die Sonne blinzelnd. Auf dem Weg zur Arbeit, ausgeschlafen und mit Kleidern ohne Flecken.
Ich hab sie immer wieder mal, diese kurzen Sehnsuchtsmomente. Und sie haben ihre Daseinsberechtigung, weil sie mir zeigen, dass mein Leben vor den Kinder eben auch schön war. Und auch, dass einfach beides geht: Eine happy Mama zu sein, die manchmal auch traurig ist. Die ihre Kinder liebt. Und ihr altes Leben vermisst. Die liebt und manchmal auch leidet, weil vieles wundervolle gekommen und vieles wundervolle gegangen ist.
Manches für immer. Manches für lang. Manches für kurz.
Ein Trennungsschmerz, der manchmal einfach kurz Hallo sagt. Und wenn man ihm Hallo zurück sagt, auch wieder geht

Gestern im Auto, auf dem Weg zu einer Freundin. Da hat es mich plötzlich eiskalt erwischt.
Dieses eine Lied im Radio, das Vorbeifahren an einem bestimmten Platz, die Abendsonne. Das Alleinsein. Plötzlich hatte ich so große Sehnsucht. Sehnsucht nach meinem alten Leben. Wie Liebeskummer machte sich das Gefühl in meinem ganzen Körper breit.
Kurz war ich wieder ich- mitten in meinem alten Leben. Mit Freundinnen in der Stadt unterwegs, lesend auf der Picknickdecke, auf dem Festival mit Glitzer im Gesicht. Auf dem WG- Balkon sitzend, mit Drink in der Hand, in die Sonne blinzelnd. Auf dem Weg zur Arbeit, ausgeschlafen und mit Kleidern ohne Flecken.
Ich hab sie immer wieder mal, diese kurzen Sehnsuchtsmomente. Und sie haben ihre Daseinsberechtigung, weil sie mir zeigen, dass mein Leben vor den Kinder eben auch schön war. Und auch, dass einfach beides geht: Eine happy Mama zu sein, die manchmal auch traurig ist. Die ihre Kinder liebt. Und ihr altes Leben vermisst. Die liebt und manchmal auch leidet, weil vieles wundervolle gekommen und vieles wundervolle gegangen ist.
Manches für immer. Manches für lang. Manches für kurz.
Ein Trennungsschmerz, der manchmal einfach kurz Hallo sagt. Und wenn man ihm Hallo zurück sagt, auch wieder geht

Ich glaub, ich bin verliebt.

Ich glaub, ich bin verliebt.

Ich glaub, ich bin verliebt.
Wie sie da geht, ihre Runden dreht. Mit der Trage auf und ab.
Eins schiebt und eins trägt.
Ohne sich zu beklagen, ohne alles zu hinterfragen.
Sie hat einfach nicht geschlafen letzte Nacht. Wie sie das alles einfach trotzdem macht.
 
Wie sie da steht, mit wildem Dutt und müdem Blick und wie schön sie einfach genau deshalb ist.
Wie viel Liebe da ist in ihrem Blick, wie viel sie gibt. Und nimmt. Weil sie weiß, dass es nur dann stimmt.
Wie viel Liebe da in ihr ist. Auch einfach für sich.
 
Wie das wär, wenn man sich selbst so sieht. Sich genauso verliebt ansieht.
Weil man sieht, was man so macht.
Tagtäglich. Und einfach kein großes Ding draus macht.
Man einfach mal hinschaut zu sich selbst, sich bewundert und erkennt:
Ich bin toll. Und sie ist´s auch.
Und hey Du,
Du übrigens auch.🤎

Ich glaub ich bin verliebt.
Wie sie da geht, ihre Runden dreht. Mit der Trage auf und ab.
Eins schiebt und eins trägt.
Ohne sich zu beklagen, ohne alles zu hinterfragen.
Sie hat einfach nicht geschlafen letzte Nacht. Wie sie das alles einfach trotzdem macht.
 
Wie sie da steht, mit wildem Dutt und müdem Blick und wie schön sie einfach genau deshalb ist.
Wie viel Liebe da ist in ihrem Blick, wie viel sie gibt. Und nimmt. Weil sie weiß, dass es nur dann stimmt.
Wie viel Liebe da in ihr ist. Auch einfach für sich.
 
Wie das wär, wenn man sich selbst so sieht. Sich genauso verliebt ansieht.
Weil man sieht, was man so macht.
Tagtäglich. Und einfach kein großes Ding draus macht.
Man einfach mal hinschaut zu sich selbst, sich bewundert und erkennt:
Ich bin toll. Und sie ist´s auch.
Und hey Du,
Du übrigens auch.🤎

Tired, but not happy, today.

Tired, but not happy, today.

Tired, but not happy, today.

Das hier geht raus an alle, die heute gern mal nicht Mama gewesen wären. Die heute gern einfach mal gesagt hätten „Ciao, ich bin dann mal weg.“ Die sich gefragt haben, zu was sie sich da eigentlich entschieden haben. Und an die, die sich einfach gern die Decke über den Kopf gezogen hätten. Ne, nicht um Verstecken zu spielen- sondern um da heut einfach mal liegen zu bleiben. In der eigenen Höhle.

Ich fühl euch.

Das hier geht raus an alle, die jetzt auch keine Liebesbekundung anhängen oder ein „Ja, aber“. Weil sie wissen, dass lieben nicht heißen muss, sich auch immer gegenseitig zu feiern. Dass man lieben und gleichzeitig genervt sein kann. Manchmal erdrückt wird von den ganzen Gefühlen und mal kurz durchatmen muss.
Dass man gehen will, einfach um wieder zurückzukommen.

Das hier geht raus an alle, die wissen, dass Liebe nicht immer mit Glücksgefühlen zu tun hat. Sondern auch da ist, wenn alles grau zu sein scheint. Dass sie nie aufhört.
Das hier geht raus an alle, die wissen, dass die Liebe da ist und immer da sein wird. Egal wie schwer es auch manchmal ist. 🤍

Tired, but not happy, today.

Das hier geht raus an alle, die heute gern mal nicht Mama gewesen wären. Die heute gern einfach mal gesagt hätten „Ciao, ich bin dann mal weg.“ Die sich gefragt haben, zu was sie sich da eigentlich entschieden haben. Und an die, die sich einfach gern die Decke über den Kopf gezogen hätten. Ne, nicht um Verstecken zu spielen- sondern um da heut einfach mal liegen zu bleiben. In der eigenen Höhle.

Ich fühl euch.

Das hier geht raus an alle, die jetzt auch keine Liebesbekundung anhängen oder ein „Ja, aber“. Weil sie wissen, dass lieben nicht heißen muss, sich auch immer gegenseitig zu feiern. Dass man lieben und gleichzeitig genervt sein kann. Manchmal erdrückt wird von den ganzen Gefühlen und mal kurz durchatmen muss.
Dass man gehen will, einfach um wieder zurückzukommen.

Das hier geht raus an alle, die wissen, dass Liebe nicht immer mit Glücksgefühlen zu tun hat. Sondern auch da ist, wenn alles grau zu sein scheint. Dass sie nie aufhört.
Das hier geht raus an alle, die wissen, dass die Liebe da ist und immer da sein wird. Egal wie schwer es auch manchmal ist. 🤍

„Und, wie ist es so als Mama?“

„Und, wie ist es so als Mama?“

„Und, wie ist es so als Mama?“ fragte sie mich, während wir für unser Eis anstanden. Wir haben uns lange nicht mehr gesehen, bestimmt vier Jahre nicht. Meine Freundin aus Kindergartenzeiten und ich.
„Ähm, gut. Also wirklich schön. Und anstrengend. So sehr an meine Grenzen bin ich wirklich noch nie gekommen. Ja, also echt. Es ist verrückt. Irgendwie ändert sich gar nicht so viel. Und doch alles. Ich bin immer noch dieselbe, aber mit anderen Gedanken, anderen Gefühlen, nem ganz anderen Leben. Also ist doch alles anders. Es ist so kräftezehrend, manchmal bin ich so überfordert. An manchen Tagen auch irgendwie gelangweilt, obwohl ich keine freie Minute habe. Ich lache so viel. Und weine. Vor Glück und vor Erschöpfung. Und manchmal wegen beidem gleichzeitig. Alles ist so voller Liebe. So verknallt war ich wirklich in meinem ganzen Leben noch nie.“

„Was darf´s für sie sein?“ Der Eisverkäufer blickte erwartungsvoll hinter der Theke vor.
Meine Freundin und ihre Kugel Schokolade befanden sich bereits draußen auf dem Bänkchen in der Sonne. Und ich hab´s einfach nicht bemerkt. Wie lange hab ich da jetzt wohl Selbstgespräche geführt? Ich glaub ne ganze Weile.
Eine Antwort auf ihre Frage hab ich immernoch nicht. Also nicht die eine. Sondern 8754. Mindestens.
Und du?

„Und, wie ist es so als Mama?“ fragte sie mich, während wir für unser Eis anstanden. Wir haben uns lange nicht mehr gesehen, bestimmt vier Jahre nicht. Meine Freundin aus Kindergartenzeiten und ich.
„Ähm, gut. Also wirklich schön. Und anstrengend. So sehr an meine Grenzen bin ich wirklich noch nie gekommen. Ja, also echt. Es ist verrückt. Irgendwie ändert sich gar nicht so viel. Und doch alles. Ich bin immer noch dieselbe, aber mit anderen Gedanken, anderen Gefühlen, nem ganz anderen Leben. Also ist doch alles anders. Es ist so kräftezehrend, manchmal bin ich so überfordert. An manchen Tagen auch irgendwie gelangweilt, obwohl ich keine freie Minute habe. Ich lache so viel. Und weine. Vor Glück und vor Erschöpfung. Und manchmal wegen beidem gleichzeitig. Alles ist so voller Liebe. So verknallt war ich wirklich in meinem ganzen Leben noch nie.“

„Was darf´s für sie sein?“ Der Eisverkäufer blickte erwartungsvoll hinter der Theke vor.
Meine Freundin und ihre Kugel Schokolade befanden sich bereits draußen auf dem Bänkchen in der Sonne. Und ich hab´s einfach nicht bemerkt. Wie lange hab ich da jetzt wohl Selbstgespräche geführt? Ich glaub ne ganze Weile.
Eine Antwort auf ihre Frage hab ich immernoch nicht. Also nicht die eine. Sondern 8754. Mindestens.
Und du?

Oh, hi. Da war sie wieder. Meine Lieblingsmama aus der Nachbarschaft.

Oh, hi. Da war sie wieder. Meine Lieblingsmama aus der Nachbarschaft.

Oh, hi. Da war sie wieder. Meine Lieblingsmama aus der Nachbarschaft. Schnell versuchte ich mit dem Wagen ums Eck zu biegen. Aber zack, da stand sie schon vor mir.
Eigentlich spreche ich ja gern mit ihr. Manchmal- wenn´s bei ihr ausnahmsweise mal nicht die Weisheit mit Löffeln zum Frühstück gab. Sie fragte mich, wie denn die Nacht gewesen sei, ich würde so müde aussehen. Ups, dachte ich mir. Eigentlich gut. „Super, war sie. Schlafen meistens durch zur Zeit“.
Sie zog die Augenbrauen hoch, lächelte und meinte: „Jaa, aber die Backenzähne kommen ja erst noch. Warte mal ab.“
Meistens, eigentlich immer- ganz egal, um welches Kinderthema es sich handelt- kommt von ihr ein „Aaaaber“. Scheinbar darf nichts Schönes einfach mal schön sein.
Ich mag sie ja wirklich gern. Und wahrscheinlich würde es mich auch nicht so nerven, wenn ich so oder so ähnliches nicht schon sehr häufig gehört.
Von Fremden, von Bekannten, von Freunden.
„Warte mal ab bis…dir die beiden in alle Richtungen davon laufen, bis sie in die Trotzphase kommen, sie sich ständig streiten, zum ersten Mal richtig krank sind. Und und und. Ich könnte die Liste noch endlos weiterführen.
Immer wieder begegnen sie mir: Diese Aussagen- oder besser gesagt: Drohungen.
Manchmal hab ich das Gefühl, man wird nur ernst genommen, wenn man sich beschwert. Darf Gutes denn keinen Platz haben?
Und ich frag mich dann immer: Was soll das eigentlich? Und auf was soll ich genau warten? Bis die Dinge schlimm werden? Ehrlich gesagt: Da hab ich in der Zwischenzeit ne Menge anderes zu tun.
Und ne Vorbereitung auf knallharte Zeiten brauch ich auch nicht. Die kommen- oder auch nicht. Und falls doch, werd ich schon wissen, was zu tun ist.

Heute Morgen stand sie da wieder. „Harte Nacht?“ Sie schaute auf meinen Becher in der Hand.
Ne, dachte ich. Einfach Bock auf nen Kaffee. „Ja“, hörte ich mich sagen.
Ging schneller so. Sie war zufrieden mit meiner Antwort und ich konnte ohne eine einziges „Warte mal ab..“ rechts abbiegen.
Zu früh gefreut, keine drei Schritte später hörte ich es rufen: „Warte mal..“. Genervt drehte ich mich zu ihr um. „Da ist ein Schnuller aus dem Wagen gefallen.“
Puh, Glück gehabt.
Heute bin ich noch mal davon gekommen.

Oh, hi. Da war sie wieder. Meine Lieblingsmama aus der Nachbarschaft. Schnell versuchte ich mit dem Wagen ums Eck zu biegen. Aber zack, da stand sie schon vor mir.
Eigentlich spreche ich ja gern mit ihr. Manchmal- wenn´s bei ihr ausnahmsweise mal nicht die Weisheit mit Löffeln zum Frühstück gab. Sie fragte mich, wie denn die Nacht gewesen sei, ich würde so müde aussehen. Ups, dachte ich mir. Eigentlich gut. „Super, war sie. Schlafen meistens durch zur Zeit“.
Sie zog die Augenbrauen hoch, lächelte und meinte: „Jaa, aber die Backenzähne kommen ja erst noch. Warte mal ab.“
Meistens, eigentlich immer- ganz egal, um welches Kinderthema es sich handelt- kommt von ihr ein „Aaaaber“. Scheinbar darf nichts Schönes einfach mal schön sein.
Ich mag sie ja wirklich gern. Und wahrscheinlich würde es mich auch nicht so nerven, wenn ich so oder so ähnliches nicht schon sehr häufig gehört.
Von Fremden, von Bekannten, von Freunden.
„Warte mal ab bis…dir die beiden in alle Richtungen davon laufen, bis sie in die Trotzphase kommen, sie sich ständig streiten, zum ersten Mal richtig krank sind. Und und und. Ich könnte die Liste noch endlos weiterführen.
Immer wieder begegnen sie mir: Diese Aussagen- oder besser gesagt: Drohungen.
Manchmal hab ich das Gefühl, man wird nur ernst genommen, wenn man sich beschwert. Darf Gutes denn keinen Platz haben?
Und ich frag mich dann immer: Was soll das eigentlich? Und auf was soll ich genau warten? Bis die Dinge schlimm werden? Ehrlich gesagt: Da hab ich in der Zwischenzeit ne Menge anderes zu tun.
Und ne Vorbereitung auf knallharte Zeiten brauch ich auch nicht. Die kommen- oder auch nicht. Und falls doch, werd ich schon wissen, was zu tun ist.

Heute Morgen stand sie da wieder. „Harte Nacht?“ Sie schaute auf meinen Becher in der Hand.
Ne, dachte ich. Einfach Bock auf nen Kaffee. „Ja“, hörte ich mich sagen.
Ging schneller so. Sie war zufrieden mit meiner Antwort und ich konnte ohne eine einziges „Warte mal ab..“ rechts abbiegen.
Zu früh gefreut, keine drei Schritte später hörte ich es rufen: „Warte mal..“. Genervt drehte ich mich zu ihr um. „Da ist ein Schnuller aus dem Wagen gefallen.“
Puh, Glück gehabt.
Heute bin ich noch mal davon gekommen.